Samstag, 5. Februar 2011

Barcelona-Pavillon von Ludwig Mies van der Rohe

Barcelona-Pavillon von Ludwig Mies van der Rohe

Barcelona-Pavillon

Barcelona, Deutscher Weltausstellungspavillon 1929 (Rekonstruktion)
Als Barcelona-Pavillon wird der Ausstellungspavillon des Deutschen Reichs auf der Weltausstellung 1929 in Barcelona (Exposició Internacional de Barcelona) bezeichnet, den der deutsche Architekt Ludwig Mies van der Rohe (1886–1969) entwarf. Der Deutsche Pavillon diente der Selbstdarstellung der Weimarer Republik und sollte durch seine Neuartigkeit und Präzision die Leistungsfähigkeit der deutschen Industrie und des Handwerks symbolisieren.

Konstruktion 

Mit dem Gebäude, das stilbildend für die moderne Architektur werden sollte, verwirklichte Mies van der Rohe zwei seiner grundlegenden Entwurfsprinzipien:
  • Im „freien Grundriss“ wurden die von ihrer Tragfunktion befreiten Wände zu leichten Raumteilern oder Flächen im Raum.
  • Der „fließende Raum“ verband durch die fast transparent wirkenden Wände mit ihren großen Glasfronten und den filigranen Stahlstützen den Wohnbereich mit dem Außenbereich.
Ähnliche Stilelemente und Grundideen sind in der zeitgleich entstandenen Villa Tugendhat zu finden.
Das Stahlbetondach ruhte auf filigranen Stahlstützen, zwischen denen Wandelemente und Glasscheiben von der Decke bis zum Boden reichten. Fußboden, Dach und Wandfläche umschlossen den Raum nicht, sondern gaben nur Grenzhinweise. Das Ergebnis war eine klare Struktur, die jedoch verschiedene räumliche Zusammenhänge ermöglichte.
Im Außenbereich ist ein Wasserbecken angelegt, in dessen Mitte sich die weibliche Bronzefigur „Der Morgen“ des Künstlers Georg Kolbe aus dem Wasser erhob (heutiger Standort der Skulptur: Ceciliengärten in Berlin).

Mies van der Rohe entwarf auch die Möbel zu diesem Pavillon, von denen der Barcelona-Sessel weltberühmt wurde (Rahmen aus gezogenem Flachstahl, verchromt, Knopfpolsterung, lose Kissen, Lederbezug).

Wiederaufbau 

Nach dem Ende der Weltausstellung wurde der Pavillon 1929 abgerissen, und die verwendbaren Baustoffe wurden verkauft. Einige Teile davon befinden sich heute im Altbau des Sächsischen Landtages in Dresden. Zwischen 1983 und 1986 rekonstruierte die Stadt Barcelona unter der Leitung der Architekten Cristian Cirici, Fernando Ramos und Ignasi de Solà-Morales den Pavillon nach den Originalplänen an der ursprünglichen Stelle. Für die Wände und die Böden wurden Travertin und Serpentinit verwendet, sowie Onyxmarmor für eine innere Wand, die mit einer Naturstein-Fassadenverankerung befestigt sind.

Quelle: Wikipedia

Wir beraten und planen sehr gern von Anfang an für Sie - sprechen Sie mit uns | Kontakt |

Die Villa

Die Villa

Eine Villa (lat. Landhaus, Landgut) bezeichnete ursprünglich ein meist freistehendes repräsentatives Einfamilienhaus auf dem Land, immer ergänzt um eine Gartenfläche. Seit dem 18. Jahrhundert entstanden zunehmend auch Villen in vorstädtischen Lagen.

Allgemeines

Der Begriff „Villa“ steht ursprünglich für ein vornehmes Haus auf dem Lande. Im Gegensatz zu Bauernhöfen dienten Villen allerdings nur selten landwirtschaftlichen Zwecken, und deren Besitzer hatten ihren Hauptwohnsitz häufig in einem Stadthaus. Die italienischen Villen der Antike und Renaissance bildeten als Landsitze des Stadtadels ein Pendant zu deren Stadtpalästen. Die Villenkultur hat seit der Antike ihre Tradition. Bereits Plinius der Jüngere (61-113 n. Chr.) zog das zurückgezogene Leben auf dem Lande dem Stadtgeschehen vor.
Eine Villa gilt als Ausdruck repräsentativer Wohnkultur und verfeinerter Lebensart, der Begriff ist entsprechend positiv besetzt. Daher wird der Ausdruck „Villa“ oft auch als Synonym für andere Gebäudeformen verwendet: So werden Herrenhäuser als Mittelpunkt von landwirtschaftlichen Gütern oder kleinere Schlösser nicht selten als Villa bezeichnet. In jüngerer Zeit wird der Begriff in der Werbesprache auch für freistehende Mehrfamilienhäuser mit gehobener Ausstattung verwandt.
Daneben bezeichnet „Villa“ im Wortgebrauch aber – wie auch das deutsche „Gut“ – das ganze Landgut, und aus dem Wort bilden sich die späteren romanischen Ortsnamen auf Ville (frz.), Villa (span., pt.).

Kretisch-Minoische Kultur 

Ein großes, prunkvoll ausgestattetes Landhaus der minoischen Kultur, das einem hohen Würdenträger oder einem reichen Bewohner gehörte, wird als Villa bezeichnet.

Römisches Reich 

Auf den Gütern der reichen Römer hieß das nach städtischer Art gebaute, später meist mit verschwenderischem Luxus ausgestattete und für alle Jahreszeiten eingerichtete Herrenhaus Villa urbana (städtische Villa) oder, wenn es in der Nähe der Stadt gelegen war, Villa suburbana (Vorstadtvilla). An diese reihte sich die Villa rustica (ländliche Villa), welche die oft sehr zahlreichen Wirtschaftsgebäude, Gemüse-, Obst-, Oliven- und Weingärten in sich schloss. Durch besondere Pracht ausgezeichnete Villen waren die des Lucullus, Augustus, Pompeius, Cicero, Hortensius Hortalus, Plinius, Caligula, Nero, Hadrian etc. und die keinem Eigentümer zuzuordnende Villa Romana del Casale auf Sizilien. Gewöhnlich hatte ein reicher Römer mehrere Villen.

Mittelalter 

Zur Zeit der Karolinger hießen Villae regiae die königlichen Meiereien oder Domänen, auf denen häufig die Könige ihren Aufenthalt nahmen. In ihrer Wirtschaftsstruktur sind die königlichen Güter mehr oder minder mit der eines kleinen Dorfes vergleichbar.

Renaissance und Barock 

Der römische Villenbau wurde seit dem Anfang des 14. Jahrhunderts von den Italienern aufgenommen und in denselben Abarten gepflegt. Seine höchste Blüte erreichte er in der Renaissance- und Barockzeit, und die berühmtesten Architekten wetteiferten miteinander um die reizvollsten Villenanlagen.
1452 schrieb Leon Battista Alberti in seinen 10 Büchern über die Architektur ein ausführliches Kapitel über Herrenhäuser. Andrea Palladio wurde zu einem der bekanntesten Villenbaumeister, seine Villa Almerico bei Vicenza, bekannt als La Rotonda, ist die idealtypische Realisierung einer Villa der Renaissance.
Weitere künstlerisch oder geschichtlich bedeutende italienische Villen sind die Mediceische Villa Careggi bei Florenz, die Villa Farnesina von Baldassare Peruzzi, Villa Madama von Raffael, Villa Lante von Giulio Romano, Villa Borghese, Villa Mattei, Villa Medici und Villa Albani in und bei Rom, die Villa d’Este bei Tivoli, die Villa Aldobrandini und Villa Mondragone bei Frascati, die Villa Doria bei Genua und die Villa Maser bei Treviso.

19. Jahrhundert 

Villa Gerloff in Braunschweig
Mit zunehmendem Wohlstand weiterer Kreise des Bürgertums stieg die Nachfrage nach repräsentativem Wohnraum rapide an. Die Nachfrage nach Villen, die sowohl den höchsten Status als Wohnraum genossen wie auch mit ihren großen Wohnflächen genügend Platz für ausgedehnte Familien und umfangreiches Personal boten, schoss in die Höhe. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erreichte der Villenbau eine solche Ausdehnung, dass in vielen größeren Städten Vororte entstanden, die ausschließlich aus Villen bestanden. Auf dem Höhepunkt der Entwicklung wurden ab Mitte des Jahrhunderts ganze sogenannte Villenkolonien auf dem Reißbrett entworfen. Dabei wurden neben der Villenbebauung auch repräsentative Platzanlagen, Alleen, Einkaufsbereiche und Parks in passendem Stil mit angelegt.
Der Villenbau ist dadurch zu einem besonderen Zweig der modernen Baukunst des 19. Jahrhunderts geworden. Als klassische Beispiele der Villa und des villenartigen Wohnhauses aus dem 19. Jahrhundert gelten die Villa Hügel, die Villa Berg, die Villa Haas, die Villa Carlotta und die Villa Pallavicini-Durazzo.
Vorgärten, Veranden, offene Balkone, Erker und Türmchen in möglichst malerischer Komposition sind die charakteristischen Eigenheiten der städtischen Villen in der zweiten Hälfte des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Villenkolonien sind bis heute beispielsweise Lichterfelde-West in Berlin (ab 1860, heute großflächig unter Denkmalschutz) und Marienthal in Hamburg (ab 1854) erhalten. Zum Ende des Jahrhunderts entstanden als neue Bauformen die „Doppelvilla“, die Elemente häufig in die Straßenfront eingebauter Stadtvillen mit der freistehenden Landvilla kombinierte, sowie die Mietvilla, die mit dem gleichen repräsentativen Anspruch der freistehenden Villa für zwei, selten mehr als zwei, Familien errichtet wurde und sich von der Villa durch ein separates Treppenhaus unterschied.
In der Abgrenzung der repräsentativeren Villa zum schlichter stilisierten Landhaus gibt es vielfältige Übergangsformen, die architekturhistorisch und denkmalpflegerisch als villenartiges Landhaus beziehungsweise landhausartige Villa beschrieben werden.

20. und 21. Jahrhundert 

Eine zeitgenössische Villa in Alswede (Nordrhein-Westfalen), errichtet im Jahr 1999/2000
Eine Fabrikantenvilla in Königsee im Thüringer Wald, erbaut um 1900
Eine Villa im Kurviertel von Ilmenau (Thüringen), errichtet in der Kaiserzeit
Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts erlebte der seit der Gründerzeit anhaltende Boom des bürgerlichen Villenbaus einen neuen Höhepunkt, um dann mit Ende des Ersten Weltkriegs abrupt abzubrechen. Die letzten klassischen Bürgervillen wurden in deutschen und österreichischen Großstädten bis 1917 gebaut. Ab 1918 wurden die meisten Häuser der schlechten wirtschaftlichen Lage entsprechend kleinmaßstäblicher geplant, und in Anpassung an die veränderte politische Lage weniger repräsentativ ausgeführt. In den 1920er und 1930er Jahren setzte sich die Moderne durch. Bekannte Beispiele sind die Villa Savoye von Le Corbusier oder die Villa Dr.Estrich von Konrad Wachsmann.Die Villa Bergfried in Saalfeld (1922-24) ist eine exzeptionelle Großvilla, die typische Villenmerkmale mit moderner Architektursprache verbindet.
Die Villa als Bauform spielt nach Ende des Zweiten Weltkriegs lange Zeit eine nur mehr untergeordnete Rolle. Erst mit der „Wiederentdeckung“ der noch erhaltenen historischen Villen und dem daraufhin einsetzenden Renovierungsboom gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts erlebte die Villa eine neue Blüte. Eine Beschleunigung erfuhr der Boom durch die seit der Wende auch für „Westkapital“ wieder zugänglichen großen und vergleichsweise gut erhaltenen Villenviertel in Ostdeutschland, der Region mit den meisten und größten Villenkolonien. Die Villenviertel zum Beispiel in Dresden, aber auch in und um Berlin erfuhren nunmehr stetig steigende Nachfrage, es wurden erstmals auch wieder Großvillen für private Bauherren erstellt. Als Durchbruch für eine Renaissance des Villenbaus gilt eine von Hans Kollhof im Jahr 2000 in klassizistischem Stil erbaute Villa in Berlin-Grunewald.
Vor dem Hintergrund des neuen Interesses an prestigeträchtigen Villen wird seit den 1990er Jahren in Deutschland das Wort Stadtvilla auch als werbende Umschreibung für repräsentativ gestaltete, freistehende Mehrfamilienhäuser genutzt.

Quelle: Wikipedia

Wir beraten und planen sehr gern von Anfang an für Sie - sprechen Sie mit uns | Kontakt |

Architekturstil - Die Moderne

Architekturstil - Die Moderne

Moderne (Architektur)

Das rekonstruierte Bauhaus Dessau
Moderne bezeichnet in der Geschichte der Architektur eine nicht genau abgegrenzte Architekturepoche. Es handelt sich dabei um eine international verwendete Formensprache, die innerhalb des heute klassische Moderne genannten Kunstkomplexes zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelt und bis heute verwendet wird.
Vorläufer innerhalb der Geschichte der Architektur war der Jugendstil (um 1895–1906). Eine verwandte Richtung ist das Art Déco (ca. 1920–1940). Die Moderne schließt verschiedene Strömungen ein, die sich oft nicht eindeutig voneinander abgrenzen lassen: Bauhaus, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Internationaler Stil, Neues Bauen, Funktionalismus und später auch den Brutalismus und Strukturalismus.

Prinzipien 

Allgemeine ästhetische und architektonische Grundsätze

Rietveld-Schröder-Haus
Die technische, damals neue, Grundlage für die Architektur der klassischen Moderne ist die Verwendung der Baumaterialien Stahl, Glas und bewehrtem Beton.
Die ästhetischen Prinzipien der Klassischen Moderne sind als Reaktion auf die historisierenden Neo-Stile zu verstehen.
Das Programm der umfangreichen Architekturtheorie lässt sich (verkürzt) in drei pointierten Leitsätzen zusammenfassen: Form follows function (Louis Sullivan), Less is more (Ludwig Mies van der Rohe) und die Aussage einer schon 1908 von Adolf Loos verfassten Polemik Ornament und Verbrechen. Zum einen soll sich die Gestaltung also von der architektonischen Funktion ableiten. Dies äußert sich häufig in der Sichtbarkeit des Bauskeletts eines Gebäudes und der Versorgungsleitungen. Zum anderen ist die Ausgestaltung oft von asketischer Schlichtheit.

Organische Stilistik 

Einsteinturm in Potsdam
Die strenge Formgebung führt gelegentlich zu dem Missverständnis, die Klassische Moderne ließe sich auf strikte Orthogonalität reduzieren. Dies gilt zwar z. B. für die Architekten von de Stijl, andere entwickelten dagegen gerade eine Vorliebe für geschwungene Formen und nutzten dabei die damals neuen Möglichkeiten des Betonbaus. Der expressionistische Stil Erich Mendelsohns ist durchaus der Klassischen Moderne zuzurechnen und verzichtet weitgehend auf die Verwendung des rechten Winkels, wie auch Frank Lloyd Wright und später die Vertreter des Organischen Bauens (z. B. Hans Scharoun) oder der Brasilianer Oscar Niemeyer.

Dekoration und dekorative Ornamentik 

Stilistik Mies van der Rohes
 
Dekoration und Zitat im Historismus
Die Moderne charakterisiert sich durch die Ablehnung gegen den Ornamentbegriff, diese wurde durch Adolf Loos geprägt. Ornament und Verbrechen (1908) lautet die Überschrift des Aufsatzes, in dem Adolf Loos sich gegen das (Zier-)Ornament einsetzt. Ursprünglich als Gegenbewegung zu der vielfältigen Stilimitation des 19. Jahrhunderts mit seiner ornamentalen Überladung gedacht, wurde die Moderne über das Bauhaus in Weimar und später in Dessau zu einer eigenen Stilrichtung propagiert. In den USA fand die Moderne dann ab den Dreißiger- und Vierziger-Jahren des 20. Jahrhunderts Verbreitung und eroberte von dort aus nahezu die ganze Welt.

Ästhetische Gegensätze

Obwohl die Architektur der Klassischen Moderne auf bestimmten gemeinsamen Prinzipien basiert, ist sie doch kein klar definierter Stil im eigentlichen Sinne, sondern eher eine Epoche. Die Haltung zum Rechten Winkel bzw. zur geschwungenen Form bestimmt z. B. unterschiedliche ästhetische Positionen. Auch die Verwendung von vorwiegend Glas und Stahl oder aber von Beton kann zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen. So war das erklärte Ziel für Mies van der Rohe der Totale Raum: drinnen und draußen sollten ineinander übergehen. Dies erreichte er beispielsweise bei der Berliner Neuen Nationalgalerie durch den völligen Verzicht auf tragende Wände. Stattdessen ist der Raum ausschließlich von Glas begrenzt. Eine andere Tendenz, insbesondere im Brutalismus, setzt dagegen auf massiven Beton – wodurch natürlich eine völlig andere Wirkung erzielt wird.
Die städtebaulichen Leitbilder waren 1933 in der Charta von Athen festgehalten worden und beinhalteten nicht nur die Ablehnung der dichten gründerzeitlichen Stadt, sondern einen radikalen Bruch mit allen städtebaulichen Traditionen. Wesentliche Elemente waren die Entflechtung der städtischen Funktionen, eine offene Bebauung und die autogerechte Stadt.

Quelle: Wikipedia

Wir beraten und planen sehr gern von Anfang an für Sie - sprechen Sie mit uns | Kontakt |

Architekturstil - Minimalismus

Architekturstil - Minimalismus

Minimalismus (Architektur)

Der Minimalismus ist ein Architekturstil, der sich im Wesentlichen durch seine einfache Formensprache und durch den Verzicht auf Dekorationselemente auszeichnet. Die Ursprünge liegen in der Architekturmoderne der 20er Jahre und bis heute bildet der Minimalismus die Entwurfsgrundlage für viele zeitgenössische Architekten.
Eigenheim im Stil des Minimalismus in Erfurt
 
Kunsthaus Bregenz

Entwicklung 

Die Anwendung einer minimalistischen Formensprache ist im Grunde keine Erscheinung der modernen Architektur sondern war schon in der Vergangenheit vorhanden. In vielen Epochen der Architekturgeschichte waren die Baumeister und Architekten bestrebt, den Bauwerken eine Formreinheit und klare Geometrien zu geben. So fehlten bereits bei der Konstantinbasilika in Trier in der Spätantike die Dekorationselemente. Im 19. Jahrhundert entwarfen Friedrich Schinkel, Leo von Klenze und andere Vertreter dieser Zeit Gebäude mit reduzierten Gebäudeformen.
In der Moderne werden einfache und zweckmäßige Formen stilbildend. Besonders bekannt für eine reduzierte Formensprache sind hier z.B. Ludwig Mies van der Rohe oder Luis Barragan. Der Minimalismus der Moderne versucht sich auch als Geisteshaltung zu etablieren. So will er als „Neue Einfachheit“ verstanden werden und sieht sich selbst als Gegenspieler der Organischen Architektur und des Dekonstruktivismus.

Kennzeichen 

Die Gebäudeformen sind stark reduziert und weisen oft kubische Formen auf. Angestrebt werden eine Formreinheit und Geometrismus. Als Baustoffe werden Glas, (Sicht-) Beton, Stahl und Naturstein verwendet. Der Architekturstil kann sich für den Betrachter nicht immer eindeutig von anderen Stilrichtungen abheben, da die Grenzen zu den modernen Stilrichtungen häufig fließend sind und so die Unterschiede nur bei genauer Betrachtung feststellbar sind.
Die Stilrichtung des Minimalismus, die sich in den 1960er Jahren in Malerei, Architektur und Design durchsetzte, steht für extreme ästhetische Reduktion der gestalterischen Mittel und ist primär als Reaktion auf die überladenen Stilvorgaben vergangener Jahrzehnte zu verstehen. Der Minimalismus der Gegenwart hingegen ist großzügiger geworden. Weiß zählt nicht mehr als alleingültige Farbe dieser Gestaltungswelt. Genauso denkbar sind dezente Grau und Beigetöne. Reduzierte Form- und Farbwahl spielt eine entscheidende Rolle bei minimalistischen Gestaltungen.

Quelle: Wikipedia

Wir beraten und planen sehr gern von Anfang an für Sie - sprechen Sie mit uns | Kontakt |

Architektur Zitate

Architektur Zitate

Weniger ist mehr.

(Mies van der Rohe)

Der RAUM steht für uns als dritte Haut des Menschen

(2P-raum - München)

Form folgt Funktion - das ist oft missverstanden worden. Form und Funktion sollten Eins sein, verbunden in einer spirituellen Einheit.

(Frank Lloyd Wright)

Raum und Licht und Ordnung. Das sind Dinge, die der Mensch genauso braucht wie Brot oder einen Platz zum Schlafen.

(Le Corbusier)

Ein gutes Bauwerk ist nicht jenes, das die Landschaft verletzt, sondern jenes, das die Landschaft schöner macht als sie war vor Errichtung des Bauwerks.

(Frank Lloyd Wright)

Es gibt keine toten Gegenstände. Jeder Gegenstand ist eine Lebensäußerung, die weiter wirkt und ihre Ansprüche geltend macht wie ein gegenwärtig Lebendiges. Und je mehr Gegenstände du daher besitzest, desto mehr Ansprüche hast du zu befriedigen. Nicht nur sie dienen uns, sondern auch wir müssen ihnen dienen. Und wir sind oft viel mehr ihre Diener, als sie die unseren.

(Christian Morgenstern)

Euer Haus ist euer grösserer Körper.

Es wächst in der Sonne und schläft in der Stille der Nacht; und es ist nicht ohne Träume.

Träumt euer Haus etwa nicht, und verlässt es nicht träumend die Stadt für Hain und Hügel?

(Khalil Gibran)

Schöne Bauwerke sind mehr als exakte Wissenschaft - sie sind wirkliche Organismen, spirituell empfangen, Kunstwerke unter Anwendung der besten Technik.

(Frank Lloyd Wright)

Wie mache ich eine Skulptur? Ich nehme einfach von einem Marmorblock alles weg, was nicht notwendig ist.

(Michelangelo Buonarotti)

 

Und was heisst, mit Liebe arbeiten?

Es heisst, ein Haus mit Zuneigung bauen, als solle eure Geliebte in dem Haus wohnen.

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe.

(Khalil Gibran)

Donnerstag, 3. Februar 2011

Architekturbüro München

Architekturbüro München

2P-raum® ist Ihr Architekten Team aus München

Wir planen Ihre Wohn(t)räume - von der Idee über den Entwurf bis zum Bauantrag.

Zuverlässig, persönlich und zu fairen Preisen.


  • Häuser auf ebenem Gelände,
  • Häuser auf beengtem Grund bzw. in einer Baulücke,
  • Häuser am Hang,
  • Häuser am See,
  • mit Einliegerwohnung, Büro oder Atelier,
  • als Wohnraumerweiterung oder Aufstockung,
  • Modernisierung oder Sanierung,
  • mit kleinem, mittleren und auch größerem Budget.
  • Wir bieten Lösungen und Ideen für jeden.

Die Grundstückssituation und Ihre örtlichen oder baulichen Gegebenheiten bilden die Basis unserer gemeinsamen Planung.

Sie brauchen einen kompetenten Architekten

  • für Ihr Planungskonzept,
  • für Ihre 3D Planung von Wohnhäusern, kleineren öffentlichen Gebäuden oder Bürogebäuden,
  • für eine Grundstücksanalyse und die mögliche Bebaubarkeit,
  • für ein Ideenkonzept kleiner Wohn- und Arbeitsräume,
  • für Ihren Neubau,
  • Ihre Modernisierung,
  • Ihren Umbau,
  • Ihre Sanierung oder die Erweiterung Ihrer bestehenden Immobilie?
Sprechen Sie mit uns. | Kontakt |

Folgen Sie unserer Idee von 2P-raum®. Die einzelnen Elemente unserer Marke reflektieren starke Assoziationen, die für uns maßgeblich sind für die Entwicklung Ihrer Wünsche bei der Planung von Wohnimmobilien.
Jedes Element steht für sich nicht alleine, sondern stellt Verknüpfungen zu den jeweiligen Assoziationen.

2 P Raum
  • Zwei
  • Zahl
  • Multiplikator
  • Einheit
  • Dimension
  • Materie
  • Pupke
  • Power
  • Perfektion
  • Persönlichkeit
  • Philosophie
  • Plan
  • Raum
  • Architektur
  • Hülle
  • Schutz
  • Design
  • Materie

Der RAUM steht für uns als dritte Haut des Menschen 

„In einer Straße in der Stadt stehen unterschiedlich gebaute Häuser, aber was sie unterscheidet, sind nicht die Baumaterialien. Sie könnten alle aus chemisch identischen Ziegeln, Betonteilen, Hölzern und so weiter hergestellt sein. Würde man sie abreißen und chemisch analysieren, wären sie nicht zu unterscheiden. Was sie unterscheidet, sind die Pläne der Architekten, nach denen sie erbaut wurden. Diese Pläne tauchen in keiner chemischen Analyse auf.“
 
(Auszug aus dem Buch „Der 7. Sinn der Tiere“ von Rupert Sheldrake)
 
 

Cube Haus 2020 - Architektenhaus München

Cube Haus 2020 - Architektenhaus München

CubeHaus 2020

 
  • Wohnfläche 228m²
  • Baustil Cubisch/Bauhaus
  • Typ Wohnhaus
  • Baukosten ab 1.350€ / m²
  • Energieverbrauch <60 KWh/(m²a)
  • Ökologie Stand 2010
Das Cube Haus 2020 ist ein Entwurfskonzept des Architekten Team von 2P-raum® und spiegelt den aktuellen, vergangenen und sicher auch in gewisser Weise zukünftigen Stil der Bauhaus-Architektur wieder.
Elegant, schlicht, modern und extravagant in einem. Kaum ein anderer Baustil, als der des Bauhauses, ist im Wohnhausbau gefragter den je. Und klar es hat seine Gründe, Walter Gropius Begründer und Direktor des ersten Bauhauses 1919 in Weimar, verfasste in seinen Grundsätzen:
"Ein Ding ist bestimmt durch sein Wesen. Um es so zu gestalten, dass es richtig funktioniert - ein Gefäß, ein Stuhl, ein Haus -, muss sein Wesen zuerst erforscht werden; denn es soll seinem Zweck vollendet dienen, das heißt, seine Funktion praktisch erfüllen, haltbar, billig und schön sein."

Der Entwurf des CubeHaus 2020 basiert auf einem H. Bewusst gewählt um einzelne Zonierungen schlicht und einfach zu gestalten. Im leicht zurückgesetzten Mittelbereich befindet sich Erschließung und Bewegungszone. Die beiden "Flügel" trennen im EG den Arbeitsbereich sowie die Nutzräume vom Wohnbereich und im OG den Elternbereich vom Kinder- , Galerie- oder Arbeitsbereich.
Somit bietet das Gesamtkonzept eine klare Architektur, mit Symmetrien und Geradlinigkeit und kann daher recht kostengünstig realisiert werden.

Sie interessieren sich für das Plaungskonzept des CubeHaus 2020, dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung. | Kontakt |